VADUZ – Die seit September anhaltende Trockenheit macht den Stromproduzenten in der Schweiz und auch den Liechtensteiner Kraftwerken (LKW) zu schaffen. Mehrere Elektrizitätswerke stellten einen Rückgang von rund 20 Prozent der Wassermenge fest. Auch der Pegel des Stausees in Steg ist extrem niedrig. Das führt dazu, das die Stromproduktion gedrosselt werden muss. Die nationale Versorgung sei aber nicht gefährdet, betont Leonard Hilty von der LKW-Netzbetriebsführung gegenüber dem «Volksblatt»: «Das, was wir weniger produzieren können, importieren wir aus der Schweiz.» Im Moment werde in Liechtenstein wohl Strom aus Wasserkraft produziert, aber weit weniger als im Durchschnitt. Der Rückgang in der Stromproduktion aufgrund der Trockenheit beträgt bei den LKW 20 bis 25 Prozent. Ähnliche Zahlen melden Anbieter in der Schweiz.

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